Der Geiseltalsee – Deutschlands größter künstlicher See

Die Redaktion möchte Sie einladen den größten künstlichen See Deutschlands – unseren Geiseltalsee für sich ganz speziell zu entdecken. Schon allein mit seinen immensen Ausmaßen empfiehlt sich dies, aus mehreren Perspektiven, die jeweils einen ganz anderen See, bzw. eine Seenlandschaft entdecken lassen.

Aus der Luft bekommen Sie einen Überblick über die Modellierung und die Größe des Sees, dazu benötigen Sie keinen Heißluftballon, mit dem Sie über den Seefahren, obwohl dies auch möglich ist. Sie könnten einfach die Plattformen der drei 14 Meter hohen Aussichtstürme rund um den Geiseltalsee erklimmen und es bietet Ihnen von dort oben eine einzigartigen Rundblick auf den See mit seinen zumeist künstlich geschaffenen Landschaften, die alle einen besonderen Reiz ausüben.

Seit Juni 2003 wurde der ehemalige Tagebau mit vorgereinigten Wasser aus der Saale über eine Rohrleitung geflutet. Heute hat der Geiseltalsee seine endgültige Wasserstandshöhe von + 98 über NN erreicht. Er weist eine Wasserfläche von 18,4 km², eine Länge von 7 km und einer Breite von 3,5 km. Die durch den Braunkohletagebau geschundene Landschaft entwickelte sich nach der Sanierung zu einem überregional bedeutsamen Lebensraum für Flora und Fauna sowie zum Brut- und Überwinterungsgebiet für Vögel. Zahlreiche Tierarten wie Kormoran, Eisvogel, Bienenfresser, Graugänse, Reh- und Schwarzwild haben bereits einen neuen Lebensraum gefunden.

Ihre Erkundungstouren machen Sie am Besten zu Fuß, dabei sehen, riechen und spüren Sie am meisten. Aber auch mit dem Fahrrad, welches Sie auch am Müchelner Hafen un am Neumarker Geiseltaler Informationszentrum ausleihen können, wenn Sie sich nicht sowieso ein Bike mitgebracht haben. Bei Touren mit dem Fahrrad ist die Strecke im Uhrzeigersinn zu empfählen, da Man so nur eine kurze aber starke Steigung hoch zum Weinberg bewältigen muss. Fährt man gegen den Uhrzeigersinn, dann steigt die Strecke kontinuierlich von Frankleben bis zum Weinberg über etliche Kilometer an. Die gesamte Strecke um den See beträgt 28 km.

Empfehlenswert ist es eigne Getränke und Proviant mitzunehmen, da weitestgehend nur die Südseite kulinarisch bestückt ist. In Neumark und Krumpa finden sich auch zwei Lokalitäten die sich positiv aus dem Imbissangebot herausheben. Dies ist in Neumark die Gaststädte Neumark, ca. 50m vom Seerundweg und in Krumpa der Bayrische Biergarten, dessen Gastleuteehepaar ausdrücklich auf Geschmacksverstärker verzichtet und nur Frischware verarbeitet. Da lohnen sich die 800m vom Rundweg, ist ausgeschildert, sehr freundliche Bedienung…

Aber noch einmal zurück nach Neumark und zum dortigen Aussichtspunkt, der momentan wegen den Erdverdichtungsmassnahmen und dem Bau der 150 m langen Seebrücke wieder recht gut besucht ist. Wer etwas über den See und die Region als Braunkohlerevier erfahren möchte, der findet an den Nachmittagen dort meist einen oder mehrere ältere Ureinwohner, die Ihnen gerne was Authentisches erzählen. Nutzen Sie die Chance, nicht zu vergessen, dass man sich auch freut wenn zugehört wird!

Schon jetzt zieht der Geiseltalsee mit seiner beeindruckenden landschaftlichen Umgebung und seiner unüberschaubaren Größe viele Besucher an, welche den Wandel vom Bergbau- zum Erholungsgebiet verfolgen. Erleben Sie die kulturhistorischen Schätze der Region, die historische Altstadt von Mücheln, die Dolmengöttin in Langeneichstädt als einen Bestandteil der Himmelswege, den Naturlandhof Wünsch, die historischen Kuranlagen und das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt, die Zentralwerkstatt Pfännerhall, die Kirchen der Region und weitere Attraktivitäten rund um den See.

Redateur: Jürgen Krohn

Fotos: Kathleen Brehme

Ausführliche Infos zum Geiseltalsee finden Sie auf unserer Einzelpage www.geiseltaler-seen.de. Klicken Sie dazu bitte einfach auf das Logo von Geiseltaler-seen.de.

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