Der Raßnitzer See

Der Raßnitzer See, wie auch der Wallendorfer See, sind aus einem Tagebau entstanden, wie so viele Seen in der Mitteldeutschen Landschaft. Das besondere hier ist das beide Seen aus einem Tagebau hervorgegangen sind. Um diese beiden Seen kann man herrlich Fahrrad fahren. Die Wege sind nicht befestigt, befinden sich trotz dem in einem guten Zustand.

An seinem Nordufer bietet ein überdachter Aussichtsturm beste Perspektiven auf die Landschaft zwischen Elster-Saale-Aue, Kraftwerk Schkopau, Halle und Leipzig. Der See bietet viele Bänke, die zum Verweilen einladen. Am See findet der Gast direkt einen kostenfreien Parkplatz. Wer, in einer kaum vom Massentourismus berührten Natur, Erholung sucht ist hier genau richtig.

Eine Besonderheit hat der See  zu bieten, dass Wasser ist leicht salzig. Denn der See ist ein Naturparadies aus zweiter Hand. In den 70er Jahren begann der Aushub für die Förderung salzhaltiger Braunkohle. Etwa 20 Jahre lang, bis Anfang der 90er Jahre, beherrschten große Bagger das Gebiet und zerstörten einen Teil der Elster-Luppe-Aue. Etwa ein Drittel im Süden des Raßnitzer Sees gehört dem NABU. Dort gibt es flache und steile Ufer, Röhricht, und an Land außerdem noch kleine Gehölze und Grünland.

Da am Raßnitzer See seit einigen Jahren Hunderte Graugänse und im Winter Tausende Saat- und Blessgänse, Steppen-, Silber-, Lach- und Sturmmöwen rasten, besitzt der See eine herausragende Bedeutung für den Vogelschutz. Vom Ufer aus kann außerdem eine große Zahl von Tauch- und Schwimmenten hervorragend beobachtet werden.

Redakteur: Harry Günther

Quellen: NABU, Stadt Schkopau, Wickipedia

Fotos: Herr Recknagel

Ausführliche Infos zum Raßnitzer See finden Sie auf unserer Einzelpage www.geiseltaler-seen.de. Klicken Sie dazu bitte einfach auf das Logo von geiseltaler-seen.de.

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