Die Roßbacher Bauernsteine

Örtliche Streitigkeiten wurden im Mittelalter auf sogenannten Bauernsteinen in der Mitte des Dorfes verhandelt. Diese Tradition blieb in unserer Region teilweise bis in das zweite Drittel des 19.Jahrhunderts erhalten. Bauernsteine findet man auf zentralen Plätzen in vielen Dörfern. Nachweislich trug schon 1594 ein Roßbacher Gemeindevorsteher und Gerichtspfleger des Rittergutes den Titel „Amtslandsrichter“. Später wurde die Bezeichnung Ortsrichter.

Nach heutigen Erkenntnissen markierten die Steine den rechtlichen bzw. gesellschaftlichen Mittelpunkt bäuerlicher Gemeinden. Die Steine kennzeichnen den "Ort der gemeinsamen Willensbildung". Absprachen, Abmachungen und Geschäfte - getroffen am Stein - besaßen Rechtsverbindlichkeit. Die Teilnahme an den Versammlungen war Pflicht, Nichtteilnahme wurde gerügt.

In Sachsen-Anhalt einschließlich des seit 1990 zu Thüringen gehörigen Landkreises Artern wurden etwa 100 Bauernsteine erfasst. Die gut und vollständig erhaltenen Bauernsteine von Roßbach sind auf dem Dorfplatz zu besichtigen.

Adresse: Karl-Marx-Platz, 06242 Roßbach

GPS: E 11.89457` N 51.26068`

Redaktion: Arnold Hirsch

Quelle: Gemeinde Roßbach, Wikipedia

Fotos: Herr Recknagel

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