Das Denkmal von König Heinrich I. an der Hölle in Merseburg

In der Vergangenheit von Merseburg waren es nur wenige Könige, die Anteil am Wachstum der Stadt hatten. Einer von ihnen war König Heinrich I., dessen Denkmal an der Hölle zu finden ist. Die Figur stammt von Paul Juckoff.

Zu Beginn des 10. Jahrhunderts kam eine große Bedrohung für das Ostfränkische Reich auf. Die Magyaren, die damaligen Ungarn, fielen mehrere Male blitzartig in das Land ein. Sie kamen jedoch nicht um zu erobern, sondern um zu rauben und zu zerstören. Unter Führung König Heinrich I. wurde der ungarische Fürst Zoltán gefangen genommen. Seine anschließende Freilassung war an eine Bedingung geknüpft, einen Waffenstillstand.

Nach acht Jahren entbrannten die alten Konflikte jedoch erneut, und es kam zur Schlacht bei Riade. Die Magyaren waren gefürchtet für ihre Tod bringenden berittenen Bogenschützen, welche mit Brandpfeilen Chaos und Leid verursachten. Die Truppen von Heinrich I. waren den Magyaren aber zahlenmäßig weit überlegen. Den Eindringlingen blieb keine andere Möglichkeit als eine Flucht.

Mit der Errichtung einer Königspfalz in Merseburg wurde die Bedeutung der Stadt durch König Heinrich I. eminent gesteigert. Am 24. Juni 1933 erfolgte anlässlich der 1.000-Jahrfeier die Einweihung seines Denkmales.

Die Figur Heinrich I. steht königlich gekleidet mit einem Schwert in der Hand, fest und aufrecht auf einem aus der Mauer ragenden Sockel und ist in seiner Ausstrahlung typisch für diese Zeitepoche. Sein Blick scheint sich zum Merseburger Burgberg gerichtet zu sein. Vor, bzw. unterhalb des Denkmals wurde eine sehr gepflegte Rabatte angelegt, die durch ihre Blütenpracht viele Augen auf sich zieht.

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