Das Kriegerdenkmal der Gemeinde Oebles-Schlechtewitz

1932 wurde das Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen des I. Weltkrieges 1914/18 in der Gemeinde Oebles-Schlechtewitz errichtet. Unter dem Vorsitz des Gemeindevorstehers Wilhelm Schmidt wurde ein Denkmalausschuss gebildet. Folgende Herren zählten dazu: Otto Fritz, Louis Karl, Gustav Lippold, Richard Kirchhoff und Fritz Prager. Freiwillige Spendensammlungen wurden durchgeführt. Große Beträge zahlten der Kriegerverein Kleincorbetha, der Kreiskriegerverein Merseburg sowie der Schlachtfeldfonds Lützen. Zur Errichtung wurden Findlinge aus der hiesigen Gemeindeflur benutzt. Den Entwurf lieferte der Zimmermeister Otto Fritz von Oebles-Schlechtewitz. Die Gemeindevertretung wählte den Platz neben dem 1. Schulgebäude. Die Arbeiten führten die Wohlfahrtsunterstützungsempfänger unter der Leitung von Richard Kirchhoff, Leopold Müller und Arthur Eichfeld durch. Am 6. Juli des Notjahres 1932 erfolgte die Grundsteinlegung.

In das Fundament wurde eine Urkunde gemauert. Diese Urkunde fertigte Lehrer Göttsche. Er schrieb sie auf Pergament und steckte sie in eine Zinkhülse, diese wiederum in eine Papphülle. Die Papphülle wurde mit Paraffin überzogen und nochmals in einen Gummiflansch gesteckt. Die Kupfertafel stellte der hiesige Elektromeister Kurt Merboth bereit. Das Ehrenmal wurde am 25. September 1932 eingeweiht. Es fand in der Kirche Kleincorbetha ein Festgottesdienst statt - Pastor Götze hielt eine Feldpredigt. Es erfolgte eine Kranzniederlegung sowie die Übernahme des Denkmals durch die Gemeinde. Gäste waren der Kriegerverein Kleincorbetha, Frauenverein Kleincorbetha sowie eine Abordnung vom Lützener Schlachtfeldbezirk. Die Kupfertafel, die mit den Namen der Gefallenen des I. Weltkrieges versehen war, ist abhanden gekommen. Jetzt "ziert" eine Mahntafel das Denkmal, mit der Inschrift: "Die Toten mahnen".

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