Denkmal für die gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg bei Weißenschirmbach

Nach dem 1. Weltkrieg wird oberhalb von Pretitz ein Denkmal aus weißem Sandstein für die im Krieg gefallenen und vermissten Söhne und Väter errichtet. Weißenschirmbacher und Pretitzer Helden finden darauf genauso namentlich Platz wie Vitzenburger und Liederstädter. Das Denkmal wurde angeblich von Werner Christoph Daniel Graf von der Schulenburg-Heßler, Fideikommißherr auf Vitzenburg gestiftet.

Landschaftlich schön gelegen, erhebt sich auf dem Lohornhügel bei Pretitz das Ehrenmal für die Gefallenen der Gemeinden Vitzenburg, Pretitz, Weißenschirmbach und Gölbitz. Der Gedanke für das Denkmal stammte vom Grafen von der Schulenburg-Heßlerauf Vitzenburg, welcher auch den Platz auf dem Lohorn vorschlug. Er unterstützte den Bau finanziell sehr stark und schenkte der Gemeinde ein 6 ½ Morgen großes Landstück für einen Sportplatz neben dem Denkmal.

Das beeindruckende Ehrenmal stammt von dem Schkopauer Bildhauer Paul Juckoff. Die feierliche Einweihung fand am Sonntag den 29. Oktober 1922 statt. Die Weiherede hielt Pastor Mendelsohn aus Vitzenburg.

Das Denkmal, ein sich auf einem runden Stufenaufbau befindlicher acht Meter hoher dorischer Säulentempel, ist aus rheinischem Tuffstein. Die Steinkuppel des Tempels schmückt ein vergoldetes eisernes Kreuz. Die Innenseite der Kuppel ist rot und weiß ausgemalt, den Architrav schmückt ein Spruch. Im Innern des Tempels befindet sich ein viereckiger Altar, auf dessen Seiten die Namen der Gefallenen stehen.


Das Denkmal, ein sich auf einem runden Stufenaufbau befindlicher acht Meter hoher dorischer Säulentempel, ist aus rheinischem Tuffstein. Die Steinkuppel des Tempels schmückt ein vergoldetes eisernes Kreuz. Die Innenseite der Kuppel ist rot und weiß ausgemalt, den Architrav schmückt ein Spruch. Im Innern des Tempels befindet sich ein viereckiger Altar, auf dessen Seiten die Namen der Gefallenen stehen.

Die Gemeinde Vitzenburg verlor im Krieg 9 Einwohner, Pretitz 13 + 1 Vermissten, Gölbitz 7 Einwohner + 2 Vermisste und Weißenschirmbach 24 + 3 Vermisste.

Doch das weithin sichtbare Denkmal ist heute leider dem Verfall preisgegeben. Stark verwittert sind die Inschriften heute nur schwer zu erkennen und das Deckengemälde ist wie die rote Schrift verschwunden. Wie die Fotos aber zeigen hat es aber auch heute noch seinen Reiz. Besonders im Frühjahr, wenn es von Kirschen und Weißdornbüschen malerisch umrahmt wird. Eine schöne Sitzgruppe lädt zum Ausruhen ein.

Redaktion: Jürgen Krohn

Fotos:  Herr Wittenberg

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