Der Walachenstein in Langeneichstädt

Beim Walachenstein handelt es sich um einen unscheinbaren, 72 cm hohen, 13 cm dicken und am oberen Ende 21 cm breiten Steinkreuzstumpf aus Sandstein, der auf dem Kirschberg in Obereichstädt oberhalb des Artenschutzturmes wie ein Grenzstein an einem schmalen Weg zwischen den Gärten steht.

Um zum Walachenstein zu gelangen muß man  allerdings einen kleinen Umweg in Kauf nhmen. Die alte Steintreppe neben dem Artenschutzturm ist leider in einem so desolaten Zuteand, dass sie gesperrt werden musste.


Dieser Stein diente in zweiter Nutzung als Grabmal für einen Angehörigen eines Volksstammes aus dem Süden Rumäniens, einen Walachen, der nach eigenem Wunsche am 17. Mai 1707 nach christlicher Sitte auf dem Kirschberg bestattet worden ist. Das Steinkreuz selbst ist in die Kategorie der Sühnekreuze des frühen Mittelalters einzureihen.

Die Geschichtsschreibung bringt den Walachen(-Obersten) in Zusammenhang mit einem Regiment Walachen des Schwedenkönigs Karl XII., das vor dem Frieden von Altranstedt 1706 ein Jahr lang in Nieder- und Obereichstädt einquartiert war und dem Doppeldorf 30.000 Taler kostete.

Ansprechpartner:  Büro des Ortsbürgermeisters, Warteweg 3, Telefon: +49 (0) 34636 60257

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Gemeinde Langeneichstädt
Fotos: Recknagel

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