Das Oechlitzer Tatzenkreuz

Wenn man auf der Landstraße von Schmirma nach Oechlitz bewegt, sieht man kurz vor dem Dorf auf einem höheren Wegrand ein schönes altes Steinkreuz, das Oechlitzer Tatzenkreuz. Die Arme und der Kopf sind etwas nach innen eingezogen, und die Außenseite der Arme und des Kopfes auch etwas nach der Mitte zurückgezogen, ähnelt einem Malteserkreuz. Ein langes Schwert, aus der Zeit des 10.-12. Jahrhunderts, ist auf den Stein eingeritzt. Auf den beiden Armen und am Kopfe des Kreuzes sind drei Kreuze ausgemeiselt und sehen aus wie die Speichen eines Rades. Das Kreuz hat eine Höhe von 1,40m und eine Breite von 90cm und ist aus Sandstein verfertigt.

Auf der Rückseite sind keine Zeichen eingeritzt. Dagegen kann man auf dem Kopfe des Kreuzes 3 näpfchenartige Vertiefungen sehen. Ob diese dieselbe Bedeutung haben wie die Näpfchen, die man meist neben den sogenannten "Teufelskrallen" an Kirchen und anderen Gebäuden findet?

Der Sage nach soll das Kreuz für einen Herrn von Oechlitz gesetzt worden sein, der gerädert werden sollte, weil er seinen Knecht mit dem Schwert umgebracht hatte. Nach anderer Auslegung soll der Herr den Knecht mit der Mistgabel erstochen haben. Eine weitere Sage weißt den Knecht als Mörder des Herrn aus. Im Dorfe nennt man die Höhe auf der das Kreuz steht, den Kreuzberg.

Redaktion: Harry Günther

Fotos: Recknagel

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