Die Horburger Madonna in der Pfarrkirche

Eine besondere Bedeutung erlangte Horburg durch seine weinende Madonna und machte den Ort jahrelang zu einem wichtigen Wallfahrtsort für Gläubige. Verbunden mit einem seit 1277 belegten Land und Rügegericht entwickelte sich am Fest Mariä Geburt (8. September) eine Wallfahrt zur Madonna, die auch nach Einführung der Reformation noch unternommen wurde. Erschaffen wurde die hochwertige Skulptur um 1250/60, wobei sie stilistisch Ähnlichkeiten zu den Arbeiten des Naumburger Meisters aufweist. Sie ist vermutlich aufgrund von Beziehungen, welche die Herren von Horburg zum Zisterzienserkloster Pforte unterhielten, in die Kirche gelangt.

Ihren Ruf als weinende Madonna erhielt sie durch das Sandsteinmaterial, aus dem sie angefertigt wurde. Es band die Luftfeuchtigkeit, die insbesondere in den Herbstmonaten wieder austrat und zu der Vorstellung führte, dass die Madonna weine.

Im 17. Jahrhundert wurde die Statue zerstört und erst 1930 konnten Restauratoren die in der Altarmensa vermauerten Fragmente der Madonna bergen und wieder zusammenfügen. Heute befindet sie sich in der Pfarrkirche Horburg und kann dort besichtigt werden.

Redaktion: Jürgen Krohn

Quelle: MZ, Gemeinde, Kirchenspiel

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