Die Kirche St. Bruno von Querfurt in Langeneichstädt

Nach dem Zweiten Weltkrieg schnellte die Katholikenzahl in den mitteldeutschen Diasporagemeinden in die Höhe. Waren seit 1943 vor allem evakuierte Rheinländer in die  Region gekommen, so folgten nach 1945 Heimatvertriebene aus dem Osten, unter ihnen viele katholische Christen. Die Zahl der Seelsorgestellen im Erzbischöflichen Kommissariat Magdeburg stieg von 140 im Jahr auf 230 im Jahr 1950 an. Die eingesessenen Christen bemühten sich auf unterschiedliche Weise, den Vertriebenen das Einleben in der neuen Heimat zu erleichtern.

Am 24. April 1955 wird auf einem Areal südwestlich des Bahnhofs Langeneichstädt der Grundstein für die zukünftige katholische Kirche Langeneichstädts gelegt. Am 20.11.1955 wird sie von Weihbischof Rintelen aus Magdeburg geweiht. Patron der neuen katholischen Kirche wird der Heilige Bruno von Querfurt (975-1009). 1958 erhält die Kirche drei Glocken aus Stahlguss. 1962 wird das Grundstück um die Kirche mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt und erhält einen parkähnlichen Charakter.

Der Innenraum der Kirche zeichnet sich durch große Helligkeit aus, denn die Fenster haben keine Farbgebung. Die gewölbte Holzdecke gibt dem Raum Höhe und Weite. Besondere Beachtung findet die Pieta, eine Darstellung der Gottesmutter mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß (Dauerleihgabe des Ursulinenklosters Erfurt). Altarkreuz, Tabernakel, Osterleuchter und Ambo sind aus der Werkstatt von Friedrich Schötschel und stammen aus der Kapelle des Provinzialmutterhauses Ost der Marienschwestern in Berlin.

In der Kirche St. Bruno von Querfurt finden jeweils sonntags 10.30 Uhr katholische Gottesdienste statt. Besichtigungen der Kirche sind nach Voranmeldung möglich.

Ansprechpartner:  Diakon Ronald Kensy, Telefon: +49 (0) 34636/60294

Redaktion: Arnold Hirsch

Gemeinde Langeneichstädt, Kirchengemeinde Langeneichstädt

 

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