Das Schloss von Baumersroda

Das Schloss Baumersroda, das Herren- oder Gutshaus des einstigen Rittergutes Baumersroda war bis 1945 der Sitz der Gutsherren von Baumersroda. Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden die letzten Hausherren enteignet, das Gutshaus geplündert und die dazugehörigen baulichen Anlagen verschiedenen Nutzungen zugeordnet.

1704 bis 1709 wird das Schloss in seiner heutigen Form von Johann Georg aus dem Winkel, als zweigeschossiger Putzbau aus Kalkstein mit einem prächtigen barocken Mansardwalmdach und Mittelrisalit an der Westseite (Rückseite) neu erbaut. Das Gesamtesemble stellt einen dreiseitig umschlossener Cour d'honneur mit Springbrunnen da. Der Cour d’honneur zu Deutsch Ehrenhof ist der vom Corps de Logis und den Seitenflügeln dreiseitig umschlossene Empfangshof, der im französischen Schlossbau der Renaissance entwickelt worden war und vor allem für symmetrische Schlossanlagen des Barock charakteristisch ist. Der Schlosspark wurde1880 angelegt, leider aber heute leider in einem sehr schlechten Zustand.

Nach 117 Jahren Herrschaft im Schloss und auf Baumersroda muss die Familie von Helldorff 1945 das Objekt den in Baumersroda einziehenden amerikanischen Truppen überlassen. Mit dem Abzug der Amerikaner wurde das Haus kurzzeitig als Kinderheim  sowie nachfolgend als Verwaltungssitz der MTS und als LPG-Küche genutzt. Danach war das Schloss bis 1993 Sitz der Gemeindeverwaltung und beherbergte im unteren Bereich einen kommunalen Kindergarten sowie Räumlichkeiten für eine Ärztin zur medizinischen Betreuung der Bevölkerung, Zimmer für eine Friseuse und Räume für kulturelle Veranstaltungen. In den dem Schloss angrenzenden Seitengebäuden befand sich im unteren Bereich eine Gaststätte. Der obere Bereich war mit mehreren Wohnungen ausgestattet. Heute ist das Schloss in Privatbesitz.

Redaktion: Jürgen Krohn

Quellen: Gemeinde Gleina. Thomas Lampe, Baumersroda, MZ, Wikipedia

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