Der Mühlenhof Horburg-Maßlau

Der Mühlenhof befindet sich am Ortsausgang von Horburg. Der Mühlenhof besteht aus einem bereits sanierten "Müllerhaus" und einer noch in der Rekonstruktion befindlichen Wassermühle. Gemeinsam bilden sie das Mühlenensemble.

Das Müllerhaus diente ursprünglich wahrscheinlich nicht dem Müller als Wohnhaus, sondern wohl eher den Merseburger Bischöfen als Sommerresidenz. Es ist mittlerweile komplett rekonstruiert.

Eine Wassermühle gab es in Horburg wahrscheinlich schon seit 1100. Fortlaufend beurkundet ist sie allerdings erst seit 1217. Grund und Boden waren ursprünglich eine Schenkung des Papstes an den Bischof von Merseburg. Anschließend ging die Mühle an den Kurfürsten von Sachsen über, der sie an eines seiner vier Kinder vererbte. Um 1770 wurde die Mühle an die Grafen von Hohenthal geschenkt, die sie bis zur Bodenreform in ihrem Besitz hatten. Das jetzige Gebäude entstand um 1870.

Der Mühlenbetrieb war wahrscheinlich schon vor 1900 nicht mehr rentabel. Die wilde Luppe war abhängig vom Wasserzufluss durch die Luppe und dadurch zu unbeständig. Nicht zuletzt aufgrund dessen wurde die Mühle 1930 auf elektrischen Betrieb umgestellt. Nach der Wende wollten Kölner Architekten in ihr eine Erlebnisgastronomie einrichten, was letztlich daran scheiterte, dass die Vorlagen aufgrund von Naturschutz und Denkmalpflege nicht eingehalten werden konnten. Die Mühle verfiel zusehends. 2006/07 erwarben Michael Seifert und Petra Karrasch Mühle und Müllerhaus.

Mittlerweile ist das Dach gesichert und die Räume in den drei Etagen des bis zum First 15 Meter hohen Backsteinbaus wieder begehbar. Von den tausend Quadratmetern Nutzfläche soll die Hälfte als Mühle mit ihrer Mühlentechnologie erhalten bleiben, während die andere Hälfte als Wohnraum oder für andere Zwecke nutzbar gemacht werden soll, beispielsweise um Künstlern eine Ausstellungsfläche zu bieten.

Redaktion: Jürgen Krohn

Quelle: Sachsen-Anhalt Wiki, MZ

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