Der Gewand-Brunnen in Merseburg

An der Ecke Burgstraße/Apothekerstraße spiegelt sich eine Dame im lockeren Gewand im Wasser - daher auch der Name: Gewandbrunnen. Als er kurz nach der Wende in einem Denkmal-Verzeichnis der Stadt aufgenommen wurde, stand dort: „Außer Betrieb - Rohre gebrochen - Anlage völlig verschmutzt.“ Das ist heute zum Glück nicht mehr so. Der Gewandbrunnen verfügt über ein Reservoir. Hier wird das Wasser im Kreislauf gepumpt und bei Bedarf, beispielsweise bei großer Hitze im Sommer, aufgefüllt.


Der Brunnen wird auch Vier-Jahreszeiten-Brunnen nach den Reliefs, die am Sockel angebracht sind, bezeichnet. Frühling, Sommer, Herbst und Winter mit den dementsprechenden Abschnitten eines menschlichen Lebens sind zu sehen.

Es handelt sich hier um Bronzearbeiten des Bildhauers Martin Wetzel aus Halle. Martin Wetzel lebte von 1929 bis 2008 und studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein. Von 1975 bis 1994 hatte er dort eine Professur des Fachbereichs Keramik. Er beschäftigte sich bewusst mit der realistischen Bildhauerkunst.





Besonders an warmen Sommertagen lädt der Brunnen mit seinem Plätschern zum Verweilen ein.

Redaktion: Jürgen Krohn

Fotos: Kathleen Brehme

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