Oebles Schlechtewitz

Die Orte Oebles und Schlechtewitz sind bereits im Jahre 1333  bzw. 1472 urkundlich als slawische Siedlungen erwähnt. Beide Dörfer sollen ihren Namen von einer Begebenheit haben, die sich nach der Schlacht bei Keuschberg ereignete.

Nach der Schlacht saß König Heinrich I. bei der Verabfolgung der Ungarn auf dem großen Stein, der noch heute vor der Schule zu Oebles liegt. Bauern brachten dem ermüdeten und hungrigen König einen Hirsebrei. Als dieser nun eifrig beim Essen war, sauste ihm plötzlich eine Steinkugel, die ein flüchtender Ungar gegen den König schleuderte, in die Schüssel, sodass diese zerbrach und der Brei nach allen Richtungen spritzte. Erschrocken fuhr der König empor und sagte zu seinen Begleitern:
"Hier ist Übelsein und Schlechtessen!" Nach diesem Ausspruch sollen beide Dörfer den Namen Oebles und Schlechtewitz bekommen haben. Nach anderer Überlieferung wird dies aber auch von einem Führer der Ungarn berichtet, der gesagt haben soll: "Es ist mir hier viel Übles und Schlechtes widerfahren!"

Wirtschaftliche Bedeutung erlangte in gewissen Umfang der Abbau von Braunkohle in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als Zeuge des Kohleabbaues ist heute noch der „Schacht“, ein an den Ufern dicht bewaldetes kleines Restloch, vorhanden.

Heute ist Oebles Schlechtewitz ein Ortsteil vonBad Dürrenbergmit ländlicher Prägung. In der Ortsmitte, am Dorfteich gelegen, befindet sich das Dorfgemeinschaftshaus. Auf dem Anger, umgeben von alten Obstbäumen, befindet sich ein Kinderspielplatz.Das Kriegerdenkmal der Gemeinde Oebles-Schlechtewitz1932 wurde das Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen des I. Weltkrieges 1914/18 in der Gemeinde Oebles-Schlechtewitz errichtet.

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