Geschichte des Ortsteiles Großgräfendorf

Der Ort Schafstädt wird das erste Mal im Hersfelder Zehntverzeichnis (830/850) als „Scabstedi“ genannt. Er war eine Niederlassung germanischer Schafzüchter, welche Angehörige des germanischen Stammes der Hermuden waren. Der Ortsname setzt sich zusammen aus dem germanischen Namen „Skap“  (Schaf) und „scab“ (Stätte) – eine für „Schafe“ günstige „Stätte“.

Den „Dreißigjährigen Krieg“ hat Großgräfendorf leidlich überstanden. Bis zur Beendigung der Napolionischen Kriege wurde der Ort mehrfach besetzt und musste alle Wirren ertragen. 1905 gehörte Großgräfendorf zum Amtsgerichtsbezirk Bad Lauchstädt. Im Verwaltungsbericht des Landratsamtes Merseburg aus dem Jahre 1913 wird mitgeteilt, dass Großgräfendorf ein Standesamt hat und ein Amtsbezirk ist. Leiter des Amtsbezirkes war der Gutsbesitzer Kurt Hochheim. Das Gut wurde in den Jahren von 1933 bis 1940 aufgelöst.

Der Ort liegt an der Bahnlinie Merseburg-Lauchstädt-Schafstädt und hatte schon frühzeitig einen Bahnhof. Vermutlich ist der Ort eine Streusiedlung, denn die gesamte Anlage der Gehöfte lassen keine geschlossene Struktur erkennen. Die Landwirtschaft war für die Bevölkerung der Haupterwerb.

Großgräfendorf liegt zwischen den Städten Bad Lauchstädt und Schafstädt, am Bachlauf der Laucha. Südlich von Großgräfendorf befindet sich mit 152 m über NN die höchste natürliche Erhebung im ehemaligen Landkreis Merseburg. Nur die künstlich aufgeschütteten Abraumhalden in der Gegend erreichen ein größeres Höhenniveau. Am 01. April 1998 wurde die freiwillige Eingliederung von Großgräfendorf in die Stadt Bad Lauchstädt vollzogen und ist seither ein beliebter Wohnstandort.

 

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