Leuna an der Saale

eine grüne Oase und architektonisches Kleinod

Einst ein Synonym für eine geschundene Umwelt, für schmutzige Luft und graue Häuser, zeigt sich die Stadt Leuna an der Saale heute als eine grüne Oase und architektonisches Kleinod. Die zentrale Lage in Mitteldeutschland und das circa 3.400 Hektar große Auegebiet machen Leuna zu einem attraktiven Ausflugsziel, das mit dem Saale-Radwanderweg und dem Gose- Wanderweg viele Möglichkeiten der Naherholung bietet.

Der Rössner-Hügel.

Bekannt wurde die Stadt vor allem durch die archäologisch bedeutsame ‚Rössener Kultur’ und die Gründung der Leuna- Werke im Jahre 1916, wobei sich die einst kleine und auf dem Reißbrett entstandene Industrie- und Gartenstadt inzwischen zu einer großen Stadt entwickelt hat. Leuna umfasst heute ein Wohnen im Grünen mit einem hochmodernen Industriestandort in direkter Nachbarschaft.

Die historische Gartenstadt Leuna bildet das Kerngebiet der heutigen Gesamtgemeinde und entstand in den Jahren 1917 bis 1927. Der Begriff „Gartenstadt“ entstand Ende des 19. Jahrhunderts und steht für Wohnungsbau auf preiswertem Bauland in Form von planmäßig angelegten, stark durchgrünten Stadtvierteln. Diese Gartenstädte, die der arbeitenden Bevölkerung ein kulturvolles, naturnahes Leben ermöglichen sollten, entstanden in Deutschland vor allem beim Aufbau neuer Industriegebiete, wo kurzfristig viele bezahlbare Wohnungen benötigt wurden. Die Gartenstadt Leuna gilt als eine der größten Gartenstadtsiedlungen.

Durch die Eingemeindungen der Ortschaften Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maßlau, Kötschlitz, Kötzschau, Kreypau, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen hat sich die Fläche von Leuna mit rund 8.700 Hektaren versechsfacht und die Einwohnerzahl mit circa 14.500 Menschen mehr als verdoppelt. Dabei bereichern die einzelnen Ortschaften mit ihrem Traditionsbewusstsein und Vereinswesen das kulturelle Leben der Stadt, insbesondere durch verschiedene Feste und Märkte.

Der Industriestandort Leuna ist bis über die Grenzen Europas bekannt. Bereits 1916 begründete Carl Bosch im Auftrag der BASF mit dem Ammoniakwerk Merseburg die Geschichte des Standortes. In einer Rekordbauzeit von nur elf Monaten entstand einer der größten Chemiestandorte Europas - das spätere Leuna-Werk. Zurzeit sind hier etwa 100 Unternehmen angesiedelt. Eine Rundfahrt über den Chemiestandort kann sich äußerst interessant erweisen, sowie ein Besuch im BIZ der InfraLeuna GmbH im Bürocenter am Haupttor. In dem Besucherinformationszentrum werden auf mehr als 350 Quadratmetern erstmalig in kompakter Form alle wichtigen Daten und Fakten zum Standort gezeigt.

Als weitere touristische Empfehlungen und Freizeitmöglichkeiten gehören außerdem das Wedell-Denkmal in der Ortschaft Friedensdorf, die Turbinenmühle in der Ortschaft Horburg-Maßlau, die Annen- Kapelle im Ortschaft Kötschlitz, das Eisenbahnmuseum Kötzschau in der gleichnamigen Ortschaft, das technische Baudenkmal-Schiffstreppe Wüsteneutzsch bei der Ortschaft Kreypau, der Rössener Hügel und das prähistorisches Hügelgrab in der Gartenstadt Leuna, das Waldbad und das cCe Kulturhaus Leuna, die Dorfkirche in der Ortschaft Rodden, die Bockwindmühle von Spergau, die Kirche Sankt Wenzel’ Ortschaft Zöschen und die historische Postsäule in der Ortschaft Zweimen.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Stadt Leuna, Wickepedia

Fotos: Stadt Leuna

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