Langeneichstädt

Langeneichstädt wurde 778 im Hersfelder Zehntverzeichnis zum ersten Mal urkundlich erwähnt, damals aber noch unter dem Namen Ehestat. Um 1320 heißt es Eychstedt und bereits 1364 wird zum ersten Mal Langeneichstädt erwähnt. Viele Ausgrabungen und Bodenfunde weisen darauf hin, dass Langeneichstädt eine viel älte­re Vergangenheit haben muss. Gräber aus der ausgehenden Steinzeit, um 1864 freigelegt, ein weiteres Grab aus der jüngeren Steinzeit, um 1900 entdeckt, und der jüngste Fund, die Freilegung der Grabkammer einer sogenannten Dolmengöttin (um 2000 v. u. Z.) unweit der Eichstädter Warte, dem eigentlichen Wahrzeichen der Gemeinde, las­sen das vermuten. Eine ca. 0,5 Hektar große Fläche wurde der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen, damit Grabstätte und „Warte" als geschichtliche Orte nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen werden.

Als weitere histori­sche und geschichtlich bedeutende Stätten können sowohl die „Borke", ein historischer Berghügel, als auch die instandgesetzte Bockwindmühle erwähnt und besichtigt werden. Bei solch bedeutender Vergangenheit ist es fast selbstverständlich, dass im hiesigen Bürgerhaus eine Heimatstube eingerichtet wurde, in der die Geschichte des Ortes dokumentiert wird.

Langeneichstädt, ein durch die Landwirtschaft geprägter Ort, befindet sich im Randgebiet der Querfurter Platte und des Geiseltals, in dem sich in jüngster Vergangenheit Gewerbetreibende und Handwerker angesiedelt haben. Das Vereinsleben hat sich in der Gemeinde rege entwickelt. Es gibt 13 eingetragene Vereine, die das Jahr über mit ihren Veranstaltungen für kulturelle und sportliche Höhepunkte sorgen. So gibt es jährlich im Juni ein Sportfest sowie ein Schützenfest und im Juli ein Gartenfest. In der Karnevalssaison, im November und Februar, gibt es zahlreiche Veran­staltungen für alle Altersgruppen. Höhepunkt des kulturellen Lebens ist in jedem Jahr das Gemeindefest, das am letz­ten Wochenende im August stattfindet.

Die Kirchen geben die Möglichkeit der Begegnung und bieten dazu zahl­reiche Angebote. Zur Erholung bietet die Gemeinde eine herrliche Schrebergartenanlage, ein ausgedehntes Wiesengebiet mit seinen geschützten Mischobstwiesen und Hängen, seltenen Pflanzen und Blumen sowie den ehe­maligen Kiestagebau.

Redaktion: Harry Günther

Quelle Stadt Mücheln

Fotos: Herr Recknagel

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