Der Ortsteil Döllnitz an der Weißen Elster

Der Ortsteil Döllnitz liegt an der "Weißen Elster" und hat rund 1250 Einwohner. In der Aue ist das ausgedehnteste, mit offenen Wasserflächen durchsetze Schilfgebiet des Saalekreises zu finden, ein Refugium seltener Pflanzen- und Vogelarten, so z.B. der Seeadler. Zum Ortsbild von Döllnitz gehören von je her die Störche. In jedem Jahr werden die Ankömmlinge von vielen Einwohnern erwartet und beobachtet.

Döllnitz wurde erstmals in einer Urkunde von 1091 als Bauerndorf Tholenici im Burgwardbezirk Schkeuditz erwähnt. Der Ort wurde aufgrund seiner "niedrigen Lage" von den Sorben benannt. Der Name setzt sich zusammen aus dol "Tal, Niederung" + ici, ein Suffix, der "Ansiedlung, Ort" bedeutet. Die Wenden drangen im Zuge der Völkerwanderung um das Jahr 600 bis an die Saale vor. Daher ist anzunehmen, dass der Ort zwischen dem 7.und 8. Jh. gegründet wurde.

Ab dem 11. Jh. kam es zu mehrmaligen Besitzverschiebungen zwischen Magdeburg und Merseburg. Das Rittergut hat für Döllnitz immer eine große Bedeutung gehabt. Mitte des 18 Jh. war das Gut eines der bedeutendsten im Saalkreis. 1812 kaufte J. G. Goedecke das Rittergut. Es entstanden auch eine Ziegelei, eine Kohlengrube sowie eine Mälzerei und eine Brauerei. Oberhalb des Rittergutes an der Elster steht eine aus dem Mittelalter stammende Wassermühle, die als Mahl- und Ölmühle diente.

In der Brauerei des Rittergutes Döllnitz wurde seit 1824 eine neue Biersorte, die "Gose", gebraut. Der aus Goslar zugereiste Braumeister Ledermann braute dort das nach dem Flüsschen Gose bei Goslar benannte Bier, wodurch Döllnitz als "Gosen-Dorf" zu neuer Berühmtheit gelangte.

Redaktion: Harry Günther

Quelle: Stadt Schkopau

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