Gemeinde Barnstädt

Barnstädt ist historisch eine alte Gemeinde, denn das Haufendorf wurde zum ersten Male im Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld (880 - 899) namentlich unter der Bezeichnung "Bernstat" erwähnt. Gräberfunde reichen 4000 Jahre zurück.

Der Ort liegt 200 m über dem Meeresspiegel im nördlichsten Erosionstal der Querfurter Platte. Hier entspringt der Weidabach, welcher sich in Obhausen mit der Querne verbindet, um dann als Weida bis zum ehemaligen Salzigen See zu fließen.

Das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes ist der 54,0 m hohe, gotische, gedrehte Spitzkirchturm, als eine Seltenheit europaweit. Er diente im Mittelalter als besonderer Wegweiser für wichtige Handelsstraßen. Die Handelsverbindungen und der fruchtbare Ackerboden brachten die sogenannten "Vierdörfer", Göhritz, Barnstädt, Göhrendorf und Nemsdorf, zu einem besonderen Wohlstand und wurden seit dem Mittelalter die "reichen Vierdörfer" genannt.

Weitere historische Besonderheiten sind das Sühnekreuz von 1113, der Baumanager mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Baumgruppe, die anlässlich der Reichsgründung 1871 gepflanzt wurde, einige noch erhaltene Torbögen ehemaliger Bauerngehöfte, mehrere Denkmale und die im Jahr 2004 neu gestaltete Weidaquelle. Die beiden Kirchen St. Wenzel in Barnstädt und St. Kilian im Ortsteil Göhritz sind seit 1542 Stätten des evangelischen Glaubens.

In der Gemeinde leben heute mit den im Jahre 1939 eingemeindeten Göhritz rund 1500 Einwohner. Ihnen steht eine vielfältige Infrastruktur zur Verfügung. Für Kultur und Sport etablierten sich viele Vereine mit einem breiten Angebot für alle Interessen. Dafür stehen Sportplatz, Turnhalle und eine Kegelbahn zur Verfügung.

Auch vier gastronomische Einrichtungen, 2 davon mit einem Saal, ein Dorfgesellschaftshaus und eine Saisongaststätte in einem historischen Eisenbahnwaggon ergänzen das Angebot der Gemeinde.

Ausgehend von den örtlichen Gegebenheiten laden rund um Barnstädt die höchste Erhebung der Querfurter Platte, der 245 m hohe Huthügel, das naturgeschützte Grockstädter Hölzchen und die Schmoner Hänge zum gemütlichen Wandern und Radfahren ein.

In Barnstädt entspringt auch die Weidaquelle, die der Verbandsgemeinde den Namen gegeben hat. Ebenso empfehlenswert ist der Besuch des Kinder- und Heimatfestes, das im zweiten Wochenende im Juli stattfindet und seinen Ursprung 1849 im Kinderfest hat.

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